Ich bin verliebt in KINGFISH

Habe ihn zum ersten Mal bei Luke Cage gesehen, nach fünf Sekunden war ich Christone Ingram verfallen. 20 Jahre, 200 Kilo Musik ohne Fitness Training, Texte, denen ich keine Berechnung zutraue. Nein, niemand kann mir garantieren, daß der Mann auf dem Bildschirm echt ist und nicht bloß ein Konstrukt unter Konstrukten.

Wenn kaputt, dann wir Spaß!

Da sind diese Tage, an denen mir Schaum vorm Mund steht. Kaputtschlagen, zerstören, zertrümmern, dem Irrenhaus ins Gesicht scheißen! Zum Schluß stehe ich jedes Mal mit einem Grinsen da, lege ein Tänzchen hin, vielleicht lache ich sogar und räume die Trümmer weg. Weil ich weiß: Ich bin ein Mensch, ein Idiot wie die da draußen, die Polizisten, Fabrikarbeiter, Salafisten, Kindermörder, Weltverbesserer, alle. Und Alice Cooper schaut mir über die Schulter und sagt »Gut gemacht, alter Freund!«

T wie Terror

Kurz nach Mitternacht, ich liege auf der Matratze und kann nicht schlafen. Bin allein in meiner Dachgeschoßwohnung, im Radio brüllt irgendwer »Wahnsinn, Wahnsinn!«, es folgt Musik – David Hasselhoff singt »I’ve been looking for freedom«. So einen Scheiß braucht niemand in einer Nacht wie dieser, ich kurble zu einem anderen Sender. Erneut wildes Geschrei, das nächste Interview: »Daß ich das noch erlebe«, schluchzt ein Mann, dann Gehupe, Jubel, Durcheinander. Dutzende Hände trommeln auf Trabbi-Dächer, ein Reporter beschreibt, was ich nur ahnen kann.

Ein witziger Plan

Bin Laden ist tot, Al-Baghdadi haben sie auch erwischt, na gut, Arschlöcher. Sie kriegen alle und auch dich, wenn du gefährlich wirst, und du wirst auf jeden Fall immer gefährlicher, jeder Mensch, überall.

Lichtblick

Mal wieder Seelenklempner. Ein paar Minuten zu früh, er steht vorm Haus, lutscht an einer Kippe, ein paar hastige Züge.
»Gehen Sie schon mal hoch, Herr Reinhardt. Ich komm’ gleich.«
Er schaut wieder weg, irgendwohin.

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