Passend zur Jahreszeit habe ich eine kleine Weihnachtsgeschichte geschrieben, die ich nun in Fortsetzungen im PUNKFOTO-Magazin veröffentliche – als Auftakt einer Reihe mit dem Titel „Karls Fleischbar“. Der erste Teil von „Ficken für Punkfoto“ heißt „No Future auf den Knien“ und ist besonders für Kinder im Vorschulalter geeignet. Damit sie schon früh wissen, wie böse alles endet, wenn man zu lange gegen den Strom schwimmt. Und daß Geld das Wichtigste im Leben ist.


Es ist gut, daß die Dinge, die unsere Jugend geprägt haben, jetzt nur noch im Museum oder im Theater zu bestaunen sind. Getreu dem Motto: ALLES KAPUTTMACHEN, das ist PUNK! Also muß auch Punk zum Teufel gehen, das ist seine allerheiligste Verpflichtung. Und ein fröhlicher Selbstgänger zugleich, ein Perpetuum Mobile der Realität.

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Ich träume von einem Rosa Block auf Demonstrationen. Einer lustvollen Avantgarde gegen furchteinflößende Armeen. Die schwarzen Klamotten liegen im Müll. Die Gefahr einer Verwechslung mit dem Nazi-Mob auch. Den Gewalt-Gorillas ist das peinlich, sie steigen aus, weil sie nicht über sich selbst lachen wollen.

Und während ich vom lockeren Aufstand träume, weiß ich, daß ich gleichzeitig ein Gewalt-Junkie bin. Der Riot-Hipster schlechthin. Ein Beobachter ohne Gefühle, der nur sich selbst im Selfie anstarrt, die brennende Barrikade als Hintergrundmotiv. Verrückt, gestört. Gefangen in einem Irrsinn, der die ganze Welt zerfrisst.

Und das Hamburger Schanzenviertel war am vergangenen Wochenende mein Holodeck.

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Meine schöne ADLER-Schreibmaschine tut’s nicht mehr richtig. Was für’n Jammer! Wozu ich überhaupt eine Schreibmaschine brauche? Im Computer- und Informationszeitalter? Weil man als Medienjunkie das Internet unweigerlich irgendwann zu hassen beginnt. Das Heroin, das nur einen Klick entfernt zentnerweise lauert, mir den Tag zu zerfräsen.

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Manche Leute glauben, ein »Meister des Chaos« (also ich!) lebt in einer undefinierbaren Sphäre, in der irgendwie immer Geld da ist, das pure Überleben ohne Bedeutung. Auf keinen Fall aber hat der Erfinder von »Arbeit ist Scheiße« einen ganz normalen Job. Arbeitssuche kennt er nicht, stattdessen Hartz IV als einzige Option. Ich aber frage mich: Auf welchem Planeten leben diese Spinner eigentlich?

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Habe soeben 90 Zeitungsausschnitte aus dem Jahr 1982 zum Download bereitgestellt. Alle haben auf die eine oder andere Weise mit Punk zu tun; die meisten Ausschnitte stammen aus Wuppertal und Hannover und berichten über Punk-Treffen und Chaostage. Dateigröße: 55 MB. In den nächsten Wochen kommen noch viele andere Jahrgänge!

 


68 Seiten A4, 24MB – Der Schock-Comic aus der ALLIGATOR FARM, ganz im Stil der US-Warren-Magazine. Es geht eine Menge kaputt: ein TV-Star, Eltern, Hamburg, die Fußball-WM. Mit Comics von Burmeister, Cassirer, Felix, Kesterton, Peters, Wittek. Echter Hardcore-Trash!

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