Schweißtreibende Regularien

Ein Punk: Haßt die Regeln anderer und will auch selbst keine aufstellen. Legt sich mit allen gleichermaßen an, mit Deutschen, Ausländern, Männern, Frauen, Linken, Rechten, aber am liebsten mit ORDNUNG. Kommt mit niemandem klar und andere mit ihm nicht. Weil er keine Ruhe geben will und nicht funktioniert. Probiert am liebsten aus, was verboten ist und schlägt alle Warnungen vor Ärger in den Wind. Kann schmutzig oder sauber sein, dumm oder klug, daherkommen mit Lederjacke oder Anzug. Ist aber nie so, wie andere das von ihm erwarten. Und zieht sein Ding durch, selbst wenn er daran kaputtgeht.

ODER ETWA

Eine/r, der/die/das gegen Deutschland ist, gegen Amerika, den Westen, Nazis, die Kirche, Politiker, Bullen, Arbeit, Geld. Er/Sie/Div liebt Freibier, zerfetzte Frisuren und Klamotten sowie Schmutz und ist trotzdem sympathisch und hilfsbereit, bunt eben. Er/Sie/Div lebt auf Bauwagenplätzen, geht auf Demos, wenn es gegen den Staat geht, tritt für die Grundsicherung ein und für Frauenrechte, Geflüchtete, Tiere und überhaupt alle Unterdrückten. Er/Sie/Div praktiziert DIY und sagt, daß jede/r für sich selbst denken soll, solange das Ergebnis nicht rechts ist, reich, homophob, sexistisch, ausländerfeindlich undsoweiterundsofort.

Hm. Alles ganz schön anstrengend. Und hört sich nicht nach Spaß an.

Ob ich jemals ein Punk war?

Scheiße, lieber nicht.

HINWEIS: Aktuell verlinke ich nur ausgewählte Texte bei Facebook und Twitter. Die Sachen, die ich derzeit schreibe, würden dort eh nur gegen die Wand fahren. Wer meinen Scheiß nicht verpassen will, sollte also diesen Blog abonnieren (oben links)!

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