Punksplitter!

1981: Im falschen Film

Gelas Erinnerungen (9) Da ich ja jetzt im Kneipenkollektiv des UJZ mitarbeitete, war der Weg zu politischen Aktivitäten nicht weit. Früher, als ich noch in der Nähe von Peine wohnte, nahm ich an Anti-Vietnamkrieg-Demos teil und engagierte mich im Chile-Komitee. Seit ich in Hannover lebte, war die einzige Demonstration, bei der ich dabei war, die

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1981: Reisefieber

Gelas Erinnerungen (8) Diesen Sommer nutzte ich wieder zum Verreisen. Isabell und ich trampten nach Berlin. Wir hatten kein richtiges Ziel dort und wußten auch nicht, wo wir übernachten sollten. Am Kotti setzten wir uns auf eine Treppe und fragten die Vorüberlaufenden, ob sie einen Schlafplatz hätten. Ein sehr nettes Wave-Mädel nahm uns mit in

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1979: Dschingis Kahn und Rocknroll

Gelas Erinnerungen (4) Ich sah jetzt auch aus wie ein Punk. Ich hatte mir die Haare geschnitten und am Oberkopf blondiert. Ich trug meistens einen alten Mantel, den ich am Rücken mit Neonfarbe besprühte. Meine Mutter hatte jede Menge Klamotten aufgehoben, so fand ich alte Unterröcke, Netzunterhemden und Satinschlafanzüge, die ich mit Ketten, Netzstrumpfhosen und

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1979: Enthaarungscreme im Haarshampoo

Gelas Erinnerungen (3) Eines Tages wollte der Besitzer des Punkrock-Cafes uns wohl alle raus haben. Wahrscheinlich konsumierten wir nicht genug. Als Votze etwas mit Edding an die Wände schrieb, war das plötzlich ein Grund, ihn rauszuwerfen. Da er sehr betrunken war, gingen Gitti und ich mit nach draußen. Zu der Zeit machte ich gerade ein

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1978: Counterculture

Rosa – Erinnerungen an den jungen Punk (3) In der lokalen Szene wurden diejenigen, die man als poser ansah, auch Diskopunks genannt, was mich zunächst irritierte. Es ging dabei jedoch nicht um die Herkunft des Einzelnen aus der Diskoszene, sondern darum, was für Klamotten er trug, ob diese gekauft waren, es sich also um Punkmode

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1978: Auf zu anderen Ufern

Gelas Erinnerungen (2) Mein neuer Freund, ich nenn’ ihn mal Pepe, hatte einen Bekannten, der eine Kneipe eröffnen wollte, und Pepe sollte dort in der Küche arbeiten. Die Kneipe nannte er »Anderes Ufer« und es wurde eine PUNK-Kneipe. Am Tag der Eröffnung rief mich Pepe an und fragte mich, ob ich meinen Staubsauger mitbringen könnte.

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