Punkfoto!

1978: Eisenwaren gegen Langeweile

von Heinrich Dubel Rosa – Erinnerungen an den jungen Punk (2) Ich hatte noch immer keine kulturellen Referenzen, mir fehlte es schlicht an Grundwissen. Ich kannte nichts außer schlimmen Jugendromanen aus der Leihbücherei und Musik aus dem Radio, deren Titel ich immer falsch verstand, weil ich kein Englisch sprach, und Disco 75 mit Ilja Richter. Ich kannte niemanden, der mir etwas sagen, zeigen oder beibringen konnte, was sich von der …

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1983: Anders reisen – Rattes erster Trip

Berlin war meine Stadt. Obwohl irgendwie dreckig und kaputt, herrschte eine unglaubliche Energie. Anfang der 1980er wurden immer mehr leerstehende Häuser besetzt. Es gab zu wenig Wohnraum und zu viele Bonzen, die mit ihren Immobilien spekulierten. Ständig hörte man in den Nachrichten von Besetzungen und deren Räumungen und daraus resultierenden Unruhen. Nachrichten, die ich aufmerksam verfolgte. Mich faszinierten die Menschen, die anscheinend vor niemandem Angst hatten, die sich gegen den …

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1975: Vorkriegsjugend in Hannover

von Heinrich Dubel Rosa – Erinnerungen an den jungen Punk (1) Im dem Jahr, in dem nach einer später vorgenommenen Zeitrechnung der Punk geboren wurde, war ich 14 Jahre alt. Im November 1975, als die Sex Pistols ihr Debütkonzert an der Londoner St. Martins School of Art and Design gaben, trieb ich mich in den schlecht beleuchteten Straßen eines hannoverschen Vorstadtbezirks herum, der im Kern noch ganz dörflich verfasst war, …

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1982: Der geplünderte Kühlschrank im Hausbesetzer-Café

von Schelle »Kiel, im Frühjahr 1982: Eine Gruppe von Punks dringt in das besetzte Haus am Sophienblatt ein und besetzt das Besetzer-Café. Die Hausbesetzer konnten jetzt schlecht die Polizei rufen. Als der Kühlschrank wiederholt geplündert wird, kommt es zum Eklat …«

1983: Bundesjugendspiele in Hannover

von Schelle »Hannover, 1. Juli 1983: Rollant aus Kiel ist Punk und will mit seinen drei Kumpels wissen, was auf den Chaostagen abgeht. Im Unabhängigen Jugendzentrum in der Kornstraße geht der Pogo ab. Als er später orientierungslos den Laden in Richtung Kornstraße verlässt, läuft er direkt ins Verderben …«

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