Punkfoto!

1979: Dschingis Kahn und Rocknroll

Gelas Erinnerungen (4) Ich sah jetzt auch aus wie ein Punk. Ich hatte mir die Haare geschnitten und am Oberkopf blondiert. Ich trug meistens einen alten Mantel, den ich am Rücken mit Neonfarbe besprühte. Meine Mutter hatte jede Menge Klamotten aufgehoben, so fand ich alte Unterröcke, Netzunterhemden und Satinschlafanzüge, die ich mit Ketten, Netzstrumpfhosen und

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1979: Enthaarungscreme im Haarshampoo

Gelas Erinnerungen (3) Eines Tages wollte der Besitzer des Punkrock-Cafes uns wohl alle raus haben. Wahrscheinlich konsumierten wir nicht genug. Als Votze etwas mit Edding an die Wände schrieb, war das plötzlich ein Grund, ihn rauszuwerfen. Da er sehr betrunken war, gingen Gitti und ich mit nach draußen. Zu der Zeit machte ich gerade ein

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Es reicht! Schotten dicht?

Es begann mit ganz viel Spaß: Herumreisen, alte Freunde treffen und neue Leute kennenlernen, in Fotosammlungen wühlen, Geschichten hören und erzählen. Und jetzt, im Jahr 2018: Programmieren, Ackern-Ackern-Ackern, Spender suchen – und nun muß ich auch noch mit der neuen Datenschutzverordnung DSGVO herumschlagen! Leute, so war das ursprünglich nicht gedacht! Irgendwann ist mal gut. Wenn

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PUNKFOTO jetzt auch für Handy und Tablets!

Es war ein Batzen Arbeit, aber jetzt ist endlich die neue PUNKFOTO-Version online! Die alte sah ja speziell auf Handys grausig aus, weshalb die Modernisierung schon lange auf dem Zettel stand. Mit ein, zwei Stunden Programmierarbeit täglich lässt sich sowas halt nicht im Nullkommanix umsetzten – aber JETZT ist immerhin eine erste Betaversion fertig! Rechnet

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1978: Counterculture

Rosa – Erinnerungen an den jungen Punk (3) In der lokalen Szene wurden diejenigen, die man als poser ansah, auch Diskopunks genannt, was mich zunächst irritierte. Es ging dabei jedoch nicht um die Herkunft des Einzelnen aus der Diskoszene, sondern darum, was für Klamotten er trug, ob diese gekauft waren, es sich also um Punkmode

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1978: Auf zu anderen Ufern

Gelas Erinnerungen (2) Mein neuer Freund, ich nenn’ ihn mal Pepe, hatte einen Bekannten, der eine Kneipe eröffnen wollte, und Pepe sollte dort in der Küche arbeiten. Die Kneipe nannte er »Anderes Ufer« und es wurde eine PUNK-Kneipe. Am Tag der Eröffnung rief mich Pepe an und fragte mich, ob ich meinen Staubsauger mitbringen könnte.

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1977: Was mich die Schule lehrte

Gelas Erinnerungen (1) 1977, das Jahr in dem alles begann: Ich war 20 Jahre alt und gerade aus der Enge des Elternhauses und der dörflichen Idylle nach Hannover gezogen. Mit meiner besten Freundin teilte ich mir eine kleine Wohnung im Stadtteil Linden. Wir besuchten eine sehr alternative Schule und genossen die Freiheit der Großstadt, aber

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1983: Hannovertouristen vor dem Abgrund

»Hannover, 30. Juni 1983: Rollant, Punk aus Kiel, trampt als 16-Jähriger mit seinen Kumpels zu den Chaostagen. Bereits auf dem Bahnhofsgelände bekommen sie den ersten Schock. Es herrscht ausuferndes Chaos, die Party ist schon in vollem Gange …«

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1978: Eisenwaren gegen Langeweile

Rosa – Erinnerungen an den jungen Punk (2) Ich hatte noch immer keine kulturellen Referenzen, mir fehlte es schlicht an Grundwissen. Ich kannte nichts außer schlimmen Jugendromanen aus der Leihbücherei und Musik aus dem Radio, deren Titel ich immer falsch verstand, weil ich kein Englisch sprach, und Disco 75 mit Ilja Richter. Ich kannte niemanden,

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1983: Anders reisen – Rattes erster Trip

Berlin war meine Stadt. Obwohl irgendwie dreckig und kaputt, herrschte eine unglaubliche Energie. Anfang der 1980er wurden immer mehr leerstehende Häuser besetzt. Es gab zu wenig Wohnraum und zu viele Bonzen, die mit ihren Immobilien spekulierten. Ständig hörte man in den Nachrichten von Besetzungen und deren Räumungen und daraus resultierenden Unruhen. Nachrichten, die ich aufmerksam

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1975: Vorkriegsjugend in Hannover

Rosa – Erinnerungen an den jungen Punk (1) Im dem Jahr, in dem nach einer später vorgenommenen Zeitrechnung der Punk geboren wurde, war ich 14 Jahre alt. Im November 1975, als die Sex Pistols ihr Debütkonzert an der Londoner St. Martins School of Art and Design gaben, trieb ich mich in den schlecht beleuchteten Straßen

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