Die richtigen Köpfe einschlagen! Promo-Terror!

Wenn man ein Buch schreibt und veröffentlicht, dann will man es auch verkaufen. Sonst hätte die Druckerei ja nichts zu tun. Und aus Ruhm und Reichtum würde auch nichts.

Eigentlich würde ich ja mein Meisterwerk SCHLUND gerne Denis Scheck schicken. Denn kenne ich noch aus Zeiten, als wir beide als junge SF-Fans durch die Szene turnten.  Das war 1980, er 15, ich 19! Aber woher die Postadresse kriegen? Hm.

Da Marcel Reich-Ranicki ja nicht mehr unter uns weilt, wäre jetzt Elke Heidenreich fällig. ICH WILL INS FEULLETON! Verdammt, wie komme ich da ran?

Bevor Du jetzt auf die Idee kommst, mir Deine Adressenliste von 200 Krrrritikern und Rezensenten zu schicken – vergiß es! Bin ich bekloppt, mein Meisterwerk wie Perlen vor die Säue zu werfen? Nein. Nein. NEIN!

Ist aber auch ein Kreuz mit der Promo. Ist nicht leicht, den richtigen Leuten mein Buch um die Ohren zu schlagen. Mächtige Multiplikatoren, die SCHLUND nicht kaltläßt. So oder anders rum! Hey, was ist mit Sibylle Berg? Die wäre perfekt!

Oder Margarete Stokowski. Die fände mein Buch bestimmt rassistisch (das Cover und so!) und sexistisch – obwohl darin alle Frauen besser als ich wegkommen! Andererseits … so ein herrlicher Verriß, der hat auch was!

Also: weiterbuddeln! Und wenn DU nen echt guten Tipp hast – her damit!

 

3 Kommentare zu „Die richtigen Köpfe einschlagen! Promo-Terror!“

  1. Veröffentlichen, verkaufen, Elke Heidenreich unterm Weihnachtsbaum usw….
    das ist nicht die Welt der Asozialen, um die es laut erster Recherche in dem Buch u.a. gehen soll.
    Viele gealterte Punk-Rocker lesen keine Bücher, denn festgekettet auf dem Boden der Polizeiwache schafft man es mit dem Arm nicht ganz bis zum Bücherregal.
    Trotzdem weiss dieser Abschaum der Gesellschaft besser, was in solchen Büchern steht
    als gealterte Medienstars im Weihnachtsrummel..
    So ein Loser sollte mal eine Rezension schreiben, ich fange mal an :

    “ Karl Nagel, selbst kein JUGENDKRIMINELLER wie wir, seinerzeit noch im grünen Mao-Parka mit Hornbrille, brachte Anfang der 80er Jahre eine neue Idee auf den Markt der ohne jedes Erbarmen geführten Auseinandersetzungen zwischen der Strasse und der Strasse und der Strasse und dem Gesetz. Alles verstanden?
    Er erzählte uns :“ Die Welt ist nicht nur schwarz und weiss, ihr könnt Farbe sehen.Es gibt nicht nur die rote Front und die grüne Polizeiwanne, schaut mal auf die Zwischentöne.Malt eure schwarzen Lederjacken bunt an . Neben Farbe war Spass sein weiteres Element. Statt ausgeschlagener Zähne bei ‚Skins gegen Punx‘ gelang es durch Karl Nagels SOZIALARBEIT oft, einfach mal gemeinsam etwas Spass zu haben auf diesem rauhen Pflaster .
    Ich würde einige seiner Stories als narzisstische Verkaufsstrategie einordnen, wenn ich nicht bezeugen könnte, dass seine Erzählungen echt sind.
    Karl Nagel war aus meiner Sicht kein Chaot sondern ein Ordnungshüter der Strasse.
    Er sucht die Ordnung bis heute. In seinem Kopf.“

    Resümee: Dringende Kaufempfehlung an zahlungsfähige Sesselpupser, die noch nie blutige Arme von zu fest gezogenen Handschellen hatten. Karl`s Stories sind keine Comics sondern verifizierte Zeitdokumente.

    1. Ja, ich war nie ein Jugendkrimineller wie Du, aber zum gealterten Medienstar habe ich es leider auch nicht gebracht, so ohne eigene TV-Show etc. Beides wäre auch keine Tapferkeitsmedaille wert.
      Ganz interessant sind aber Deine anderen Vermutungen … wie kommst Du z.B. darauf, daß mein Buch in der „Welt der Asozialen“ angesiedelt ist? Nein, es beschreibt MEINE armselige Welt! Die Asozialen sollen eigene Bücher schreiben. Bist übrigens auch keiner, wenn ich das kurz bemerken darf.
      Daß Du geschafft hast, das Buch zu beschreiben, ohne eine Zeile davon gelesen zu haben (Du kommst übrigens auch drin vor!), bewundere ich außerordentlich! Erinnert mich an einen Perry-Rhodan-Mutanten.
      Fahrlässig finde ich allerdings Deine Schlampigkeit beim Verfassen des Kommentars – erst noch lustige E-Mails mit Deinem richtigen Namen an mich schreiben – und dann mit der gleichen IP anonym diesen Kommentar reinhacken, also ohne Deinen Namen zu nennen. Na, wahrscheinlich wolltest Du nur meine Aufmerksamkeit testen, nicht wahr?
      Ansonsten fühle ich mich aufgrund Deiner Zeilen richtig schuldig, daß ich mein Buch verkaufe und nicht verschenke. Oder es wenigstens HEIMLICH verkaufe, so daß keiner was davon mitkriegt. In 50er-Auflage oder so. Das wäre selbstverständlich die einzige Methode, die die Du Dir selbst auferlegen würdest, hättest Du ein Buch geschrieben. Hast Du aber nicht.

  2. ich wollte natürlich testen, ob du wirklich etwas gegen deine Internetsucht unternommen hast oder immer noch IP-Adressen studierst, wie in einem deiner Artikel selbstkritisch stand 🙂
    Test 1: Durchgefallen, du Junkie !
    Ich nutze u.a. mehrere feste ip’s, natürlich wird man damit erkannt, wenn man es will, nebenläufig also auch ein Intelligenztest für Administratoren, Test2 hast du somit bestanden, wenig überraschend !

    Elke H. war gemeint mit Medienstar, nicht du( is ja keine Beleidigung an die nette Dame, wär`es aber auch an dich nicht gewesen )

    Da das Buch DEINE angeblich armselige Welt beschreibt, wie du sagst,
    bezog ich mich auch auf DEINEN Einfluss auf damalige Geschehnisse
    und DEINE Person.Ich klau` dir nix,`hab meine Berufskriminalität längst eingestellt, keine Sorge : Alles bleibt DEINS, auch die Farbe und der Spass, die ich deiner Fehleinschätzung der Armseligkeit hinzufügte.

    Entgegen deiner Annahme( freut mich, dass dich fiese, einschlägig als falsch erwiesene Anmerkungen immer noch ärgern, Ha Ha ), wünsche ich dir allerbeste Verkaufszahlen und vor Allem Einnahmen.

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