Wunschzettel

Manche Leute wünschen sich ja nur zu Weihnachten und Geburtstag was – ich jedoch bin maßlos und kriege das ganze Jahr über den Hals nicht voll. Ein schlechtes Gewissen habe ich deswegen nicht – als Hartzer Roller und Jobcenter-Kunde kann ich mir keine Zimperlichkeiten leisten.

Folgende Wünsche habe ich aufm Zettel – neben dem obligatorischen Weltfrieden, der Bekämpfung des Hungers und der Erfindung des Überlichtantriebs für Raumschiffe:

  • Ich wünsche mir, daß endlich mal die PUNKFOTO-Finanzierung rund läuft, sprich, daß meine Arbeit vernünftig bezahlt wird. Selbst wenn Du per monatlichem Dauerauftrag nur nen Fünfer spendest, bringt mich das voran!
  • Wer keine Kohle hat, aber nach trotzdem nach Wegen sucht, dem armen alten Karl ’nen Gefallen zu tun, wird nicht daran scheitern.
  • Du könntest z.B. ’ne Lesung in Deinem Ort für mich klarmachen
  • oder ’ne Rezension meines Buches SCHLUND für Dein Blog, bei Amazon*, Twitter, Facebook etc. schreiben. Das Ding ist ja keineswegs bei nem großen Verlag erschienen, der per finanzstarker Promo-Abteilung ordentlich was durchboxen kann. IHR seid meine Promo-Abteilung – entweder Ihr unterstützt mich, oder mein Geschreibsel wird unter „ferner liefen“ versacken, weil nix passiert. Na ja, auch keine Katastrophe. Schreibe ich eben das nächste Buch. „Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott“, oder so.
  • oder mir antike Punkfotos zukommen lassen.
  • oder mich mit erstklassiger Schundliteratur versorgen (Bücher, Comics etc.). Kaufen kann ich mir kaum noch was.
  • oder Dich von mir fotografieren lassen. Schick mal n Bild – vielleicht gibt Deine Fresse ja was her, und ich kann sie für irgendeine Geschichte verwursten. Geht aber nur, wenn du in der Nähe von Hamburg wohnst!
  • Redaktionelle Mitarbeit an PUNKFOTO ist natürlich auch hochwillkommen – z.B. im Backend Fotos bearbeiten und beschriften, Rezensionen über Punk-Bücher schreiben !

Derzeit unerfüllbare Wünsche:

  • Das Ende aller Geldsorgen. Dann kann ich auf das ganze Gesabbel in Internet (z.B. HIER!) verzichten und mich ausschließlich Schreiben, Schundsammlung und Reisen widmen.
  • In Hamburg, Wuppertal, Hannover und Berlin gleichzeitig wohnen.
  • als großartiger Comic-Zeichner ein Heft nach dem anderen rauspusten. Oder wenigstens mit geerbten Millionen einen geilen Comic-Verlag hochziehen. Dann würde ich ich Leuten wie Vincent Burmeister, Wittek, Till Felix und eingen anderen ein fürstliches Gehalt zahlen und zusammen mit ihnen und die Menschheit mit frisch gezeichnetem Schund überfluten.

DAS FOTO: Weihnachten 1973 bekam ich zu Weihnachten eine E-Gitarre (gab’s bei Hertie für 98 Mark).  Anschließend posierte ich als Alice Cooper und ließ die Sau raus. Daß Alice Cooper nie Gitarre spielte und ich als Linkshänder nun eine Rechtshänder-Gitarre-besaß, war mich egal.

*HINWEIS: Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen, die durch meine Verlinkungen zustandekommen!

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