Heute Fulda, anschließend Perry Rhodan. Und was dann?

Gleich springe ich in den Zug Richtung Fulda, wo ich heute abend im KÖK lese. Samstag dann nach Osnabrück, um dort im Rahmen der Perry-Rhodan-Tage einen speziell für diese Lesergruppe zusammengeschraubten Ausschnitt aus SCHLUND zu präsentieren. Ansonsten habe ich mit einigen Fragezeichen zu kämpfen, wie genau es denn nun mit Schreiberei, Musik und auch Lesungen weitergeht.

26 Lesungen insgesamt habe ich bereits hinter mir, und wenn auch die drei noch anstehenden vom Haken sind, stehen ein paar Entscheidungen und anstrengende Aktivitäten an:

  1. Suche ich mir wieder ein Job als Web-Entwickler? Die Kohle ist knapp, von den PUNKFOTO-Spenden kann ich nicht die Miete bezahlen, von den Buchverkäufen erst recht nicht. WENN ich wieder Vollzeit arbeiten sollte, bleibt allerdings wenig Zeit fürs Schreiben und auch für PUNKFOTO. Ein Dilemma!

  2. WENN ich einen Job finde, muß ich den Rest also ordentlich zusammendampfen. Weniger Lesungen, und die verbleibenden dann eher ohne Musik, Videos und den ganzen Klimbim, weil das viel Vorbereitungszeit kostet. Ich rate also jedem, der schon länger mit der Idee liebäugelt, mich für eine Lesung zu sich in die Hütte zu holen, das BALD zu tun. Weil ich eben keine Ahnung habe, wie oft das in Zukunft noch geht.

  3. Weil ich ja wieder umzugsfähig werden will und deshalb an der großen Entschlackung arbeite, muß ich noch die Nuß knacken, wie ich den ganzen Krempel loswerden kann, ohne mich dabei dumm und dämlich zu arbeiten. Da bliebe dann neben der ganzen Verkauferei auch keine Zeit mehr fürs Schreiben. Immerhin, mit der Resterampe ist ein Anfang gemacht, und das Verramschen des HIRNTRAFO-Buches läuft auch gut an.

  4. Oder aber ich scheiß auf Job und alles, dann hänge ich weiterhin beim Jobcenter am Tropf. Hm.

  5. Wofür auch immer ich mich entscheide – es wird  nicht einfach, ein, zwei, drei weitere Bücher zu schreiben. SCHLUND grast dermaßen viele Themen ab, daß immer die Gefahr besteht, daß ich mich wiederhole. So wie es debile, alte Säcke oft und gerne tun … immer und immer wieder den gleichen Scheiß erzählen! Aber ich habe schon eine Idee … wait and see! 

Aber scheiß drauf, gleich geht’s erst mal on the road again! Spaß haben!

Richtig Kopfzerbrechen bereitet mir allerdings die Frage, ob ich Samstagabend noch schnell nach Hannover rüberhetze, wo nach gefühlten Jahrtausenden URGE in der Glocksee spielen. Alte Kollegen von der Spirit Family, da werden sich alte Freunde und Bekannte ohne Ende einfinden. Und das, wo ich doch gerade mit dem Gedanken spiele, irgendwann wieder nach Hannover zurückzugehen. Kann sein, daß ich es trotzdem nicht schaffe, weil der Akku abends einfach leer ist. Und einen Pennplatz habe ich auch noch nicht.

Ok. Das mal ein paar Gedanken zum Morgen. Na, irgendwie wird’s schon werden, und sterben müssen wir ja alle mal!

Ach ja: Am Sonntag wähle ich DIE PARTEI. Das nur mal sozum Abschluß, damit klar ist, was ich alles NICHT wähle. Ist ja nicht so, daß Sonneborn & Co durch die Bank meine Ansichten widerspiegeln, und überhaupt, der Parteienzirkus an sich, Hölle, Arsch und Zwirn! Aber ich bin zu Kompromissen bereit. Vielleicht wähle ich ja auch bei der nächsten Wahl die AfD oder DIE HUMANISTEN oder bleibe zu Hause, wer weiß das schon? So ein Gehirn ist eben ein mysteriöses Organ und zu bizarren Leistungen fähig …

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