"Hackfleisch - Bunkerbriefe - Spiritus Rector - jetzt eben Gedankenpest... irgendwie geht's immer weiter..."
ein Euch wohlbekannter Demagoge
Brennen im Leerlauf
Mehr! Mehr! Mehr!
Daß ich wieder richtig scharf auf Singen bin, dürftet Ihr mitbekommen haben. Das geht ja schon eine ganze Weile so. Im August 2007(!!!) fiel bei mir der Groschen, daß die Zeiten musikalischer Enthaltsamkeit nach 15 Jahren endlich vorbei waren.
Seitdem ist weniger passiert, als mir lieb ist. Habe so'n bißchen das Gefühl, daß ich im Leerlauf verbrenne und kostbare Energie im Nichts verpufft. Denn es hängt ja nicht nur von einem selbst ab, wie schnell es mit einer Band vorwärts geht. Bei KEIN HASS DA hatten wir großes Pech mit Bassisten - mittlerweile arbeiten wir bereits den vierten ein! Dazu kommt, daß bei einem Übungstag die Woche eben ALLES etwas langsamer vorangeht.
Ich brauche aber MEHR! Dauernd fliegt mir irgendwelche Scheiße durch den Kopf, ich könnte sofort nen Songtext darüber machen - aber wofür?
Da muß also was passieren! Weshalb ich mich gerade darum kümmere, irgendwie ein zweites Bandprojekt zu finden oder eben auch selbst auf die Beine zu stellen. Musikrichtung egal, solange es nicht in die gleiche Richtung wie KEIN HASS DA geht. Kontraste müssen her, will ja nicht zweimal auf der gleichen Party tanzen.
Muß also nicht hart & schnell sein, kann auch gerne schräg & dicht rüberkommen. Hey - Ich bin gerade in meiner alle paar Jahre wiederkommenden Alice-Cooper-Phase! Hört Euch KILLER und LOVE IT TO DEATH von 1971 an! Nicht das neue Zeugs! Oder folgende Youtube-Dinger:
Kann aber auch ganz anders sein. Hauptsache, es haut mich um und ist nicht irgendwelcher "Holla, wie bin ich doch BÖSE"-Metal!
Da es aber noch eine ganze Weile dauern kann, habe ich gerade die Aktion "Ein Lied für Karl" gestartet. Alles weitere dazu HIER!
partys und sex sind das einzige wo man persönlich erscheinen sollte von wir lassen uns das singen nicht verbieten am 01.01.2009/00:38
erstaunlich (und öde) wie sich die bilder ähneln: auch mir scheint die restliche welt wie in zeitlupe, nur ich bewege mich. 25 jahre waren vergangen seit ich zuletzt musizierte und juno 08 wo sich das änderte. danach flink eine band gegründet als schlagzeuger http://rocknrollschwindel.mahr.biz aber gleich unzufrieden und unterfordert gefühlt daher dazu auf bass umgestiegen jetzt auf der suche nach wildem, äußerst. zumal in hamburg eine herausforderung ich traf nur auf frührentner, gleichgeschaltete, vor allem auf nichtmusikalische, kunstferne wesen. oder auf solche mit restarsch in hose aber ohne humor oder mit zuviel jedenfalls in theorie also eher therapiekandidaten (mache selbst gerade eine). kaum einer akzeptiert das bass instrument als ein dominierendes oder versteht überhaupt worum es geht. der hamburgische mensch ist hierarchisch abgerichtet. kennt das spiel befehlsempfänger/befehlsgeber aus dem ff und hat keinen schimmer von kultur besonders der eigenen. musikalische bildung beginnt bei metal und schweinerock wobei mir nicht mal bekannt war daß sowas dazuzählt selbst bei großzügiger auslegung man ist ja liberal/tolerant/hirnamputiert heute. und dennoch probier ich weiter. auch aus faulheit: man nehme zutaten stranglers (bass (job bereits vergeben), mädchen/menschenfeindliche texte), dictators (humor, klare ansage), television (depressive gitarre), k.komeda (verstimmtes klavier), orange juice (spielfreude)
Während meine eigenen gesundheitlichen Probleme ständig im Alltag präsent sind, traten in den letzten Wochen 4 (VIER!) alte Freunde und Bekannte gleich ganz ab. (Tod oder lebendig?)
Die Vorbereitungen für den ersten Auftritt von KEIN HASS DA am 6. September laufen auch Hochtouren... nein laufen sie nicht! (Mit dem Kopf durch die Wand)
Am kommenden Samstag, den 15. Dezember, werde ich ab 12 Uhr mal wieder zu einem kleinen, privaten Stadtbummel in Hannover weilen. (25 Jahre Chaos-Tage)
Ein nettes Wiedersehen mit diversen alten Bekannten, 200 exzessiv feiernde Jungpunks, eine Nacht im Knast plus Anzeige wegen "Anstiftung zum Landfriedensbruch"... (Der kleine Heimatroman)
Wenn ich mir meine alten Fotos anschaue und anschließend meine Glatze im Spiegel, dann merke ich, wieviel Zeit mittlerweile vergangen ist (8./9. Juni 2007)