Drachentod im Schanzenviertel – Ein Riot-Hipster auf dem Holodeck

Ich träume von einem Rosa Block auf Demonstrationen. Einer lustvollen Avantgarde gegen furchteinflößende Armeen. Die schwarzen Klamotten liegen im Müll, die Gefahr einer Verwechslung mit dem Nazi-Mob auch. Den Gewalt-Gorillas ist das peinlich, sie steigen aus, weil sie nicht über sich selbst lachen wollen.

Und während ich vom lockeren Aufstand träume, weiß ich, daß ich gleichzeitig ein Gewalt-Junkie bin. Der Riot-Hipster schlechthin. Ein Beobachter ohne Gefühle, der nur sich selbst im Selfie anstarrt, die brennende Barrikade als Hintergrundmotiv. Verrückt, gestört. Gefangen in einem Irrsinn, der die ganze Welt zerfrisst.

Und das Hamburger Schanzenviertel war am vergangenen Wochenende mein Holodeck.

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Der ewige Querulant in Deinem Monitor

Soeben auf meiner Facebook-Seite veröffentlicht:

Ich bin hier, weil Ihr hier seid. Ihr seid hier, weil so viele andere hier sind. Wir folgen der Masse, weil Alleinsein ziemlich scheiße ist.

Vor langer, langer Zeit wagten wir einen Ausbruch aus der Konformität und wollten selbst die Spielregeln bestimmen. Wir haben uns die Schädel einschlagen lassen für den Wunsch nach Selbstbestimmung, doch heute haben wir akzeptiert, daß wir bei Facebook NICHTS zu sagen haben. Obwohl wir einem der mächtigsten Unternehmen der Welt eine Schlüsselposition in unserem politischen, kulturellen und oft auch privaten Leben geben.

Wir sind eine feige Bande Weicheier, die genau wissen, was hier ungestraft geht und was nicht. Wir befolgen die Regeln, und den meisten tut es noch nicht mal weh. Sie fühlen sich ganz wohl im Reservat, im Kreise der Lieben. So herrlich bequem. Der Papa wird’s schon richten.

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Keine Gnade für den bekennenden Vergewaltiger Akif Pirinçci! Ein Offener Brief.

Früher habe ich mich gerne über die Anti-Deutschen lustig gemacht. Die merken nicht, daß ihnen ihre Anbiederei bei allen, die »den Deutschen an sich« für ein fieses Subjekt halten, am Ende nicht helfen wird. Spätestens wenn sie im Fall der Fälle ihren Pass und ihren Stammbaum vorzeigen müssen, ist Schicht im Schacht. Ist nämlich alles superdeutsch und damit irgendwie nazi.

Aber es gibt auch bei den Zuwanderern einige, die sich gerne ins eigene Maul scheißen und dabei was von »echte Delikatesse … » in den amputierten Muselbart murmeln.

So einer ist Akif Pirinçci. Der kam 1969 mit seinen Eltern aus der Türkei in unser schönes Germanien, assimilierte sich brav und wurde durch ein paar Katzenromane bekannt. Wir sehen, auch vor Youtube waren die Viecher ein echter Erfolgsgarant.

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Chaostage in Heidelberg 2013: Die Steinwurfweite unterschreiten!

Sommer 2013. Ich saß in meinem Bunker in Hamburg-Altona und langweilte mich zu Tode. Das Internet kotzte mich jeden Tag ein Tweet mehr an, und auf Facebook jammerte ich die Leute voll, dass man den ganzen Laden in die Luft sprengen sollte. Ich konnte gar nicht so viel Currywürste essen, wie ich Hunger nach echten Erlebnissen hatte. Da kam die Nachricht von Chaostagen in Heidelberg gerade recht!

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Mit dem Anwalt gegen Punk-Rosinenbrötchen

Manche Leute verschwenden ihre besten Jahre mit Ficken und Saufen. Dafür beneide ich sie. Sie haben was aus ihrem Leben gemacht. Während sie entspannt ihrem Ende entgegendämmern, wissen sie, daß sie nichts ausgelassen haben. Stattdessen muß ich mich mit Quälgeistern abplagen, die wegen Nichts mit dem Anwalt drohen. Ehemaligen »Punkern«, die wegen des PUNKFOTO-Outings ihres 30 Jahre zurückliegenden Lederjackentragens einen Schweißausbruch nach dem anderen kriegen. Sie wollen verhindern, daß Frau, Kinder, Arbeitgeber und der CDU-Ortsverband vom damaligen Treiben Kenntnis erhalten. Und schreiben mir hohle Grütze a la »SIE HÖREN VON MEINEM ANWALT!«

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