Soeben auf meiner Facebook-Seite veröffentlicht:

Ich bin hier, weil Ihr hier seid. Ihr seid hier, weil so viele andere hier sind. Wir folgen der Masse, weil Alleinsein ziemlich scheiße ist.

Vor langer, langer Zeit wagten wir einen Ausbruch aus der Konformität und wollten selbst die Spielregeln bestimmen. Wir haben uns die Schädel einschlagen lassen für den Wunsch nach Selbstbestimmung, doch heute haben wir akzeptiert, daß wir bei Facebook NICHTS zu sagen haben. Obwohl wir einem der mächtigsten Unternehmen der Welt eine Schlüsselposition in unserem politischen, kulturellen und oft auch privaten Leben geben.

Wir sind eine feige Bande Weicheier, die genau wissen, was hier ungestraft geht und was nicht. Wir befolgen die Regeln, und den meisten tut es noch nicht mal weh. Sie fühlen sich ganz wohl im Reservat, im Kreise der Lieben. So herrlich bequem. Der Papa wird’s schon richten.

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Früher habe ich mich gerne über die Anti-Deutschen lustig gemacht. Die merken nicht, daß ihnen ihre Anbiederei bei allen, die »den Deutschen an sich« für ein fieses Subjekt halten, am Ende nicht helfen wird. Spätestens wenn sie im Fall der Fälle ihren Pass und ihren Stammbaum vorzeigen müssen, ist Schicht im Schacht. Ist nämlich alles superdeutsch und damit irgendwie nazi.

Aber es gibt auch bei den Zuwanderern einige, die sich gerne ins eigene Maul scheißen und dabei was von »echte Delikatesse … » in den amputierten Muselbart murmeln.

So einer ist Akif Pirinçci. Der kam 1969 mit seinen Eltern aus der Türkei in unser schönes Germanien, assimilierte sich brav und wurde durch ein paar Katzenromane bekannt. Wir sehen, auch vor Youtube waren die Viecher ein echter Erfolgsgarant.

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Soeben wurde seitens Facebook einer meiner Beträge auf KARL NAGEL – PUNKFOTO gelöscht und eine Sperrung dieser Seite angedroht. Schon wieder. Muß mich also einer angeschissen haben. In dem Beitrag erzählte ich darüber, wie ich mit 11 Jahren Hitler gesehen habe. Und was mir meine Oma und mein Vater so über die Nazis erzählten.

Die Leser konnten das durchaus richtig einschätzen – die Facebook-Zensoren nicht! Dumm wie Brot. Oder eben Hosenscheißer, die bei einer »Hitler«-Nennung erstmal angstvoll zusammenzucken und alles LÖSCHEN! Ich schlage vor, den Führer am besten ganz aus Geschichtsbüchern und öffentlichen Äußerungen zu streichen. Dann is‘ Ruhe im Puff! Keiner muß mehr Angst haben.

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An Tagen wie diesen geht mir die Menschheit höllisch auf den Sack. Alle schreien ihren gerechten Zorn auf »Arschlöcher und Idioten« in die Welt. Es kocht und brodelt, jeder hat ’ne Meinung. Will, daß ENDLICH MAL WAS GETAN WIRD! Das Schlimmste verhindern! Egal ob Sex-Mob, Wasserstoffbombe, oder Naher Osten -empört Euch! Ihr Bomben, GEHT HOCH! Werdet zu Selbstmordattentätern für das Gute!

Und TUT was! Hängt die ganze Bande an der nächsten Straßenlaterne auf! Diese Sex-Grabscher, Bullen, Politiker, Nazis, Moslems, Gutmenschen, ach, einfach ALLE!

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Wenn ich mich entscheiden müsste, in welcher Stadt ich lieber scheitern und abkacken möchte, dann würde ich ganz eindeutig Hamburg wählen. Wer will, kann in der Hansestadt tagtäglich in einer der Zillionen Kneipen, Bauwagenplätze, Cafes, Zentren und Bars versacken und trifft dabei ohne Probleme auf die wirrsten und irrsten Typen. Ein Unterhaltungsprogramm 1. Klasse des eigenen Abgesangs.
Wenn Dir das Leben aus den Fugen gerät, und du einen interessanten Absturz hinlegen willst, dann zieh’ nach Hamburg! Bleib nicht in Wuppertal oder in einer anderen Totengräberstadt. Wo Du stundenlang durch die Gegend laufen kannst und dich allemal zwischen Spielhalle, leeren Kneipen und Dönerbude entscheiden mußt.
Daß ich noch vor ein paar Monaten mit dem Gedanken gespielt habe, vielleicht doch irgendwann mal zurück nach Wupppertal zurückzugehen, ist mir ein Rätsel. Partieller Wahnsinn?
Wenn Du in einer Stadt wie Wuppertal abkackst und die Spur verlierst, dann sitzt Du in Deiner kleinen Butze und kannst Dir vielleicht via Youporn einen runterholen. Aber einfach raus ins pralle, idiotische Leben und ein bißchen was davon wie eine billige Droge einatmen, das kannst Du vergessen.


In Hamburg wurde gestern eine Demonstration der AfD-Arschlöcher von Gegendemonstranten verhindert. Gut so. Wenn moralinsaure Spinner gegen Sexualerziehung oder Homo-Ehe Info-Stände machen, gibt’s schon mal Kleinholz. Wat mutt, dat mutt. Bei NPD/Nazi-Aktionen eh. HoGeSa und PEGIDA haben auch nichts zu lachen. Hehe. Wenn’s um Migranten geht, ist jede Aktion, die nicht die Parole “Offene Grenzen für alle” unterstützt, verdächtig. Paßt bloß auf! Demos gegen “Kinderficker” sind auch das Letzte. Da würden ja sicher Rechte mitlaufen. Keinen Fußbreit! Die “anderen” können ja zu Hause bleiben. Und Fresse halten.

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Sommer 2013. Ich saß in meinem Bunker in Hamburg-Altona und langweilte mich zu Tode. Das Internet kotzte mich jeden Tag ein Tweet mehr an, und auf Facebook jammerte ich die Leute voll, dass man den ganzen Laden in die Luft sprengen sollte. Ich konnte gar nicht so viel Currywürste essen, wie ich Hunger nach echten Erlebnissen hatte.

Da kam die Nachricht von Chaostagen in Heidelberg gerade recht!

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Ich sitze hier in meiner 25-Quadratmeter-Butze in Wuppertal-Oberbarmen, und meine Gedanken gehen 34 Jahre zurück. Die Nacht, in der ich schwor, die ganze Scheiße hinter mich zu bringen. Nie wieder Industriekaufmann! Nie wieder Spielball der Arschlöcher und Idioten sein! SELBST entscheiden über mein Leben! Und es notfalls auch ruinieren. Das war mein Geburtstag!

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Manche Leute verschwenden ihre besten Jahre mit Ficken und Saufen. Dafür beneide ich sie. Sie haben was aus ihrem Leben gemacht. Während sie entspannt ihrem Ende entgegendämmern, wissen sie, daß sie nichts ausgelassen haben. Stattdessen muß ich mich mit Quälgeistern abplagen, die wegen Nichts mit dem Anwalt drohen. Ehemaligen »Punkern«, die wegen des PUNKFOTO-Outings ihres 30 Jahre zurückliegenden Lederjackentragens einen Schweißausbruch nach dem anderen kriegen. Sie wollen verhindern, daß Frau, Kinder, Arbeitgeber und der CDU-Ortsverband vom damaligen Treiben Kenntnis erhalten. Und schreiben mir hohle Grütze a la »SIE HÖREN VON MEINEM ANWALT!«

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Eines Tages wurde mir klar, dass ich nicht mehr jung bin. Das ist jetzt schon eine Weile her, muss so Ende 1993 gewesen sein. Ich war 32, der Lack ab, die Haare nur noch ein Witz.

Andere machen in so einer Situation erst mal ein Bier auf, oder gleich mehrere. Ich dagegen ging zum Hannoveraner Hauptbahnhof und setzte mich zu den Asi-Punkern. Das hatte ich schon seit Jahren nicht mehr gemacht.

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